Auf der Suche nach Anafiotika…

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Schon vor Ankunft in Athen war ich neugierig auf das kleine Viertel am Fuße der Akropolis. Anafiotika wurde von eingewanderten Handwerkern der Kykladen, hauptsächlich der Insel Anafi, errichtet. Pantelis, unser Gastgeber, hat uns diesen Ort wärmstens empfohlen und sich gefreut das er sowieso schon ganz oben auf meiner Liste stand.

Bevor wir eine Taverne aufsuchen, um dem dringenden Bedürfnis der Nahrungsaufnahme nachzukommen, dachten wir uns noch fix Anafiotika zu besichtigen. „Fix“ war hier wohl das falsche Wort. Wir irrten Ewigkeiten durch Plaka´s Gassen um einen Zugang zu finden-vergebens. Keine Hilfe durch Schilder oder Straßennamen und das Entziffern des Stadtplans hat auch nichts gebracht. Da wir schon den ganzen Tag auf den Beinen waren, wurde ich langsam ungeduldig, recht unförderlich. Kurz bevor wir die Schnauze voll hatten, haben sich zwei kleine Schuldmädchen erbarmt uns den Weg zu erklären. Wir sollten den Berg hoch und wenn es den Anschein macht, es ginge nicht weiter, dann sollten wir erst recht weiter gehen. Der Weg geprägt von schmalen, bebuschten Gassen, alte, zerfallene Mopeds und Katzen. Katzen soweit das Auge reichte. Wir waren da! Weiße, kleine Häuser, die übereinander liegen und alle auf seltsame Weise miteinander verbunden sind. Blau- und rotbemalte Fensterläden und Türen, Miniaturgärten und Pflanzen mit pinkfarbenen Blüten in jeder Ecke! Wir waren begeistert und beeindruckt zugleich. Definitiv mein Highlight in Athen.

 

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